Arbeitslose können sich problemlos selbstständig machen

Es ist ein wunderschönes Gefühl, sein eigenes Glück in die Hand zu nehmen. Für sich allein etwas tun. Mit viel Ehrgeiz kann man etwas für die Ewigkeit aufbauen. Deshalb "Selbst" und "Ständig"

Diejenigen, die sich angesprochen fühlen, fragen am besten ihren Arbeitsvermittler beim Arbeitsamt. Es gibt auch Existenzgründungsseminare oder die Industrie- und Handelskammer die weiterhelfen können. Natürlich muss erst mal eine Idee her, in welche Richtung eine Firma aufgebaut wird.

Mindestens 3 Monate vor Ablauf der Frist für das Arbeitslosengeld I sollte man sich für eine eigene Firma entscheiden. Möglichst noch ziemlich am Anfang, denn es müssen dazu viele Hausaufgaben (Businessplan) gemacht werden. Das ist sehr wichtig, damit die Förderung vom Arbeitsamt genehmigt wird. So besteht die Möglichkeit, dass die selbstständige, hauptberufliche Tätigkeit über 9 Monate in Höhe des Arbeitslosengeldes gefördert wird. Das geht aber nur, wenn die gewerbliche Anmeldung 3 Monate vor Ablauf der regulären Arbeitslosigkeit erfolgt. Das muss unbedingt beachtet werden. Zudem zahlt das Arbeitsamt einen Pauschalbetrag für die Sozialversicherung. Wichtig ist die Kranken- und eventuell die Arbeitslosenversicherung. Es sollte rechtzeitig daran gedacht werden, eventuell wieder Arbeitslosengeld zu erhalten, falls sich die Firma nicht wie geplant entwickelt. Der Beitrag zur Arbeitslosenversicherung ist gar nicht so hoch. Sicher ist sicher. Ein Rechenexempel ist auch die Rentenversicherung, ob gesetzlich, privat oder gar nicht.

Wer es sich zutraut, seinen eigenen Businessplan für die geplante Firma zu erstellen, spart einige Kosten. Die Formulare sind auf der Seite der Industrie- und Handelskammer zu finden. Dort können sie herunter geladen werden. Die Erstellung und Errechnung des Businessplanes benötigt viel Zeit, aber es ist machbar. Zudem muss er von der IHK geprüft werden. Es muss ersichtlich sein, dass der Firmengründer davon leben kann. Bei Fragen hilft auch die Industrie- und Handelskammer. Ein Steuerberater ist zur Erstellung des Businessplanes natürlich das einfachste Mittel. Wer es sich leisten kann, macht mit ihm nichts verkehrt. Das Steuerbüro erstellt laufend solche Businesspläne. Der Steuerberater sieht anhand der Wünsche und Vorstellungen, ob die Firma funktionieren könnte. Auch zur Frage, inwieweit eine weitere Förderung möglich ist, kann er beratend tätig sein.